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Die Entstehung des Kriminalmuseums

Das neue Kriminalistische Institut wurde im Keller des Nordtraktes des Hauptgebäudes der Universität untergebracht. Leider war der Zustand dieser Räume so desolat, daß Groß im Winter 1913/1914, wegen des gesundheitsbedrohlichen Raumklimas den wissenschaftlichen Betrieb zum Großteil einstellen mußte. Die Raumtemperaturen überschritten auch in der heißesten Sommerzeit nie 9 bis 10 Grad. Danach führte Groß den äußeren Betrieb des Institutes in seiner Wohnung weiter. Die Sammlung wurde in Kisten verpackt und verblieb in den Räumen des Institutes. Nach dem Tod von Hans Groß ließ sein Nachfolger Hofrat Professor Adolf Lenz das Kriminalmuseum im Meerscheinschloß in der Mozartgasse wieder im Groß‘schen System aufstellen. Über die Dauer des Zweiten Weltkrieges wurde die Sammlung dort erhalten. Die Umwidmung der Räumlichkeiten im Meerscheinschloß machte 1980 den Umzug des Kriminologischen Institutes nötig, welches wieder in das Strafrechtsinstitut eingegliedert wurde. Es wurde in dem ehemaligen St.-Anna-Kinderspital, ebenfalls in der Mozartgasse, wo die Sammlung im Parterre in dafür adaptierten Räumen aufgestellt wurde, untergebracht. Der Kustos des Museums, Dr. Michael Suppanz, stellte die Sammlung teils nach dem Groß‘schen System, teils nach der von Ernst Seelig entwickelten Einteilung in Verbrechertypen wieder auf. Hofrat Suppanz betreute die Sammlung weiter, bis sich im Jahre 2000 Dr. Gernot Kocher des Kriminalmuseums annahm und Angehörige des Instituts für Österreichische Rechtsgeschichte und Europäische Rechtsentwicklung mit der Vorbereitung zur Neueröffnung betraute.

Kontakt

Kustos und Kurator
Museum: Heinrichstraße 18, 8010 Graz Postadresse: Universitätsplatz 3, 8010 Graz
Priv.-Doz. MMag. DDr. Christian Bachhiesl Telefon:+43 (0)316 380 - 6514
Fax:+43 (0)316 380 - 9447

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